Marathons führen verpflichtende CO2-Kompensation ein

Große Marathonveranstalter führen verpflichtende CO2-Kompensation für Teilnehmer ein, mit Gebühren von 15-75$ für Umweltprojekte. Die Initiative, geführt von UTMB, zielt auf den CO2-Fußabdruck internationaler Sportreisen ab.

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Weltweite Laufveranstaltungen ergreifen mutige Umweltmaßnahmen

In einer bahnbrechenden Bewegung, die die Welt des Ausdauersports neu gestaltet, führen große Marathonveranstalter verpflichtende CO2-Kompensationsanforderungen für alle Teilnehmer ein. Diese Umweltinitiative stellt eine der bedeutendsten Nachhaltigkeitsmaßnahmen dar, die jemals von der globalen Laufgemeinschaft umgesetzt wurden.

Das neue CO2-Neutralitätsmandat

Ab der Rennsaison 2025 müssen Teilnehmer mehrerer weltberühmter Marathons durch CO2-Kompensationsprogramme zu Umweltprojekten beitragen. Die Initiative, die mit Trailrunning-Veranstaltungen wie UTMB Mont-Blanc begann, breitet sich jetzt auf Straßenmarathons in Europa und Nordamerika aus.

Wie das CO2-Kompensationssystem funktioniert

Veranstalter arbeiten mit zertifizierten Umweltorganisationen zusammen, um den CO2-Fußabdruck jedes Teilnehmers zu berechnen. Basierend auf zurückgelegter Entfernung und Transportmethode zahlen Länder Beträge zwischen 15-75 Dollar zur Finanzierung verifizierter CO2-Reduktionsprojekte einschließlich Wiederaufforstung, Entwicklung erneuerbarer Energien und Methanabscheidungsinitiativen.

UTMB geht voran

Die Ultra-Trail du Mont-Blanc (UTMB) Organisation war an der Spitze dieser Bewegung. Ihre Analyse ergab, dass Reisen 86% der gesamten CO2-Belastung der Veranstaltung ausmachen. Ab 2026 führt UTMB verpflichtende CO2-Kompensationsgebühren von 45-75 Euro (52-86 Dollar) für alle Teilnehmer ein, wobei die Option für 2025 freiwillig ist.

Zukunft nachhaltiger Laufveranstaltungen

Diese verpflichtende CO2-Kompensationsbewegung stellt nur den Beginn einer breiteren Transformation dar, wie Sportereignisse ihre Umweltauswirkungen angehen. Veranstalter erkunden zusätzliche Innovationen einschließlich virtueller Qualifikationsveranstaltungen zur Reduzierung von Reisen, CO2-neutralen Startnummern und Medaillen sowie Partnerschaften mit Umweltorganisationen.

"Es geht nicht darum, das Laufen weniger zugänglich zu machen," schließt Rodriguez. "Es geht darum, sicherzustellen, dass unser Sport in einer Welt weiter gedeihen kann, die von uns allen größere Umweltverantwortung verlangt."

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