Chinesische 20-GW-Mikrowellenwaffe kann Satelliten deaktivieren

China entwickelt eine kompakte 20-Gigawatt-Mikrowellenwaffe, die Satelliten vom Boden aus deaktivieren kann. Das TPG1000Cs-System passt in einen Seecontainer, wiegt 5 Tonnen und stellt einen großen Fortschritt in der gerichteten Energiewaffentechnologie dar.

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Chinas revolutionäre Mikrowaffenentwicklung

Chinesische Militärforscher haben ein revolutionäres Hochleistungs-Mikrowaffenwaffensystem entwickelt, das die Kriegsführung im Weltraum grundlegend verändern könnte. Das Northwest Institute of Nuclear Technology in Xi'an hat den TPG1000Cs geschaffen, einen kompakten 20-Gigawatt-Pulsgenerator, der in einen Standard-Seecontainer passt und nur 5 Tonnen wiegt. Dies stellt einen enormen Sprung in der gerichteten Energiewaffentechnologie dar, wobei das System kontinuierlich bis zu 60 Sekunden lang Energie liefern kann – weit über frühere Systeme hinaus, die nur wenige Sekunden lang betriebsbereit waren.

Der technische Durchbruch

Der TPG1000Cs ist nur 4 Meter lang, 1,5 Meter breit und 1,5 Meter hoch – klein genug, um auf Lastwagen, Kriegsschiffen, Flugzeugen oder sogar Satelliten montiert zu werden. 'Dieses kompakte Design ist ein großer Durchbruch in der Miniaturisierung,' sagt Verteidigungsanalyst Dr. Michael Chen. 'Frühere Hochleistungs-Mikrowellensysteme waren so groß wie Gebäude, aber dieses kann weltweit eingesetzt werden.' Das System kann 50 hochenergetische Pulse pro Sekunde erzeugen, was der Leistung von 20 großen Kernkraftwerken entspricht, die in Nanosekundenpulse komprimiert ist.

Implikationen für die Satellitenkriegsführung

Militärexperten bezeichnen diese Technologie als potenziellen 'Starlink-Killer' aufgrund ihrer Fähigkeit, Satelliten in niedrigen Erdumlaufbahnen zu stören oder zu beschädigen. 'Mikrowellenwaffen mit einer Leistung von über 1 Gigawatt können Satelliten wie die in SpaceXs Starlink-Konstellation ernsthaft bedrohen,' erklärt Weltraumsicherheitsforscherin Sarah Johnson. Die Waffe funktioniert, indem sie intensive Hochfrequenzenergie über Antennen und Öffnungen in elektronische Systeme eindringen lässt, was destruktive Spannungsspitzen erzeugt, die Komponenten dauerhaft beschädigen können, ohne gefährlichen Weltraumschrott zu erzeugen – eine 'sanfte Deaktivierung', die die Trümmerwolken vermeidet, die durch kinetische Anti-Satellitenwaffen entstehen.

Strategische Mobilität und Einsatz

Die kompakte Größe ermöglicht eine beispiellose Mobilität für solche leistungsstarken Waffen. Chinesische Forscher erklärten ausdrücklich, dass die Miniaturisierung 'Hochleistungs-Mikrowellensysteme auf mehreren Plattformen einsetzbar macht' – ein militärischer Jargon, der bedeutet, dass die Waffe auf Fahrzeugen, Schiffen oder Flugzeugen weltweit eingesetzt werden kann. 'Diese Mobilität ändert alles,' bemerkt Verteidigungstechnologieexperte Mark Williams. 'Anstatt fester Installationen hat man jetzt mobile Anti-Satelliten-Fähigkeiten, die versteckt, bewegt und nach Bedarf eingesetzt werden können.'

Zukunft der Weltraumkriegsführung

Obwohl der Durchbruch bei der Leistungserzeugung nachgewiesen ist, bleiben Fragen zur praktischen Wirksamkeit. Das Verfolgen sich schnell bewegender orbitaler Ziele vom Boden aus stellt erhebliche technische Herausforderungen dar. Die Entwicklung signalisiert jedoch Chinas Engagement für fortschrittliche Weltraumkriegsführungsfähigkeiten. 'Diese Technologie könnte eine Schlüsselrolle in potenziellen Konfliktszenarien spielen,' sagt internationale Sicherheitsanalystin Dr. Elena Rodriguez. 'Durch die Deaktivierung von Kommandozentralen, Radaranlagen und Kommunikationsnetzwerken passt sie perfekt zu Chinas Konzept der 'Systemzerstörungskriegsführung'.' Das System hat in Tests bereits stabile Leistungen mit über 200.000 Betriebspulsen demonstriert.

Quellen

The Defense News, Interesting Engineering, Asia Times

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