Regime-Change-Buch: Trumps imperiale Präsidentschaft

Neues Buch ‚Regime Change‘ von Haberman und Swan enthüllt: Trump verglich sich mit Dschingis Khan und Stalin, entschied Iran-Krieg ohne Kabinett und stützt sich auf Assistentin Natalie Harp. Basierend auf über 1.000 Interviews.

Regime-Change-Buch: Trumps imperiale Präsidentschaft
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Was ist ‚Regime Change‘? Ein bahnbrechendes neues Buch über Trumps zweite Amtszeit

Das kürzlich erschienene Buch Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump von den New-York-Times-Journalisten Maggie Haberman und Jonathan Swan bietet einen beispiellosen Einblick in Donald Trumps zweite Amtszeit. Im Juni 2026 bei Simon & Schuster veröffentlicht, basiert der 464-seitige Band auf über 1000 Interviews und enthüllt erschütternde Details über Trumps Regierungsstil, persönliche Gewohnheiten und Entscheidungsprozesse. Es zeigt, wie Trump die Macht konsolidierte, darunter die Entscheidung, ohne Rücksprache mit Schlüsselministern in den Iran-Krieg zu ziehen.

Wichtige Enthüllungen aus dem Buch

Trump verglich sich mit den berüchtigtsten Diktatoren der Geschichte

Eine der auffälligsten Enthüllungen ist Trumps Faszination für autoritäre Macht. Laut dem Buch präsentierte Trump stolz ein Dokument, das behauptete, er sei mächtiger als Dschingis Khan, Alexander der Große, Josef Stalin und Adolf Hitler. Quelle dieses schmeichelhaften Vergleichs? Nicht ein Historiker, sondern Dave King, ein südafrikanischer Geschäftsmann und langjähriger Golf-Caddie von Gary Player. Trump verbreitete die Bewertung auf Truth Social als ernsthafte historische Analyse. Der Vergleich Trumps mit historischen Diktatoren hat unter Wissenschaftlern eine erneute Debatte über die Art seiner Führung ausgelöst.

Exklusive Kriegsentscheidungen ohne Kenntnis des Kabinetts

Das Buch schildert, wie Trump beschloss, den Iran anzugreifen, ohne Schlüsselmitglieder seiner eigenen Administration zu informieren. Finanzminister Scott Bessent, Energieminister Chris Wright und andere nationale Sicherheitsbeamte wurden von den Kriegskabinettssitzungen ausgeschlossen. Die Entscheidung wurde von einem kleinen Kreis von Loyalisten getroffen, unter Umgehung standardmäßiger Regierungsverfahren. Diese Enthüllung wirft ernste Fragen zum Entscheidungsprozess der Trump-Administration und zur Erosion institutioneller Kontrollen auf.

Der ‚menschliche Drucker‘: Natalie Harps unerschütterliche Loyalität

Haberman und Swan zeichnen ein lebendiges Porträt von Natalie Harp, einer persönlichen Assistentin, die Trump ständig folgt. Als ‚menschlicher Drucker‘ beschrieben, verbringt Harp ihre Tage damit, Trump schmeichelhafte Artikel aus freundlichen Medien und Fanpost zu zeigen. Sie hinterlässt Notizen in seinen persönlichen Räumen, darunter eine mit den Worten: „Du bist alles, was für mich zählt.“ Trump soll Mitarbeitern gesagt haben, Harp sei „die Einzige, die ihn so sehr liebte wie seine Frau und Kinder“, und erklärte: „Sie wird mich nie verlassen.“ Harp tippt auch viele von Trumps Truth-Social-Beiträgen, oft bis in die Nacht hinein.

Nächtliche Snacks und Social-Media-Tiraden

Das Buch gewährt einen Einblick in Trumps nächtliche Gewohnheiten. Er bleibt angeblich lange auf, isst Snacks, trinkt Diät-Cola und hinterlässt Verpackungen und Dosen. In diesen späten Stunden verfasst er die meisten seiner Truth-Social-Beiträge. Das Buch beschreibt auch, wie Trump persönlich goldfarbene Ornamente über dem Kaminsims mit Zweikomponenten-Epoxidkleber anbrachte, was seinen praxisnahen Ansatz bei der Neugestaltung des Weißen Hauses nach seinem Geschmack demonstriert.

Auswirkungen und Folgen

Obwohl manche die persönlichen Anekdoten als bunte, aber belanglose Geschichten abtun mögen, ist die Kernaussage des Buches ernst: Trump hat systematisch daran gearbeitet, die gesamte Exekutive seinem Willen zu unterwerfen. Die Autoren argumentieren, dass seine zweite Amtszeit eine beispiellose Machtkonzentration der Präsidentschaft darstellt, mit Entscheidungen, die von einer kleinen Gruppe Loyalisten getroffen werden, statt über etablierte Regierungskanäle. Der Einfluss von Trumps Regierungsstil auf US-Institutionen wird wohl jahrelang debattiert werden.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in ‚Regime Change‘?

Regime Change: Inside the Imperial Presidency of Donald Trump ist ein Sachbuch von Maggie Haberman und Jonathan Swan, das Trumps zweite Amtszeit untersucht, mit Schwerpunkt auf Machtkonsolidierung, Entscheidungsprozessen und persönlichem Verhalten. Es basiert auf über 1000 Interviews.

Wer sind die Autoren?

Maggie Haberman ist eine Pulitzer-Preisträgerin der New York Times, die Trump seit Jahren begleitet. Jonathan Swan ist ein prominenter politischer Reporter ebenfalls bei der New York Times, bekannt für seine Tiefeninterviews zur Trump-Administration.

Was sind die schockierendsten Enthüllungen?

Das Buch enthüllt, dass Trump sich positiv mit Dschingis Khan und Stalin verglich, den Angriff auf den Iran ohne Wissen wichtiger Kabinettsmitglieder beschloss und auf die Assistentin Natalie Harp angewiesen ist, die ihm ständig schmeichelhafte Inhalte zeigt. Es beschreibt auch seine nächtlichen Snack- und Social-Media-Gewohnheiten.

Wann wurde das Buch veröffentlicht?

Das Buch wurde im Juni 2026 von Simon & Schuster veröffentlicht.

Haben die Autoren mit Trump zusammengearbeitet?

Ja, Trump sprach ausführlich mit Haberman und Swan für das Buch und gewährte ihnen Zugang und Interviews.

Quellen

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