Trump wusste seit Mai von Nennung in Epstein-Akten

Generalstaatsanwältin Bondi informierte Präsident Trump im Mai über seine Nennung in Epstein-Akten. Trotz anfänglicher Dementi räumten Beamte später die Verweise ein. Der Kurswechsel zur Veröffentlichung löste politischen Gegenwind und Klagen gegen Medien aus.

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Justizministerium informierte Trump über Epstein-Aktenverweise

Generalstaatsanwältin Pam Bondi hat Präsident Trump im Mai mitgeteilt, dass sein Name mehrfach in Dokumenten zum Epstein-Fall auftaucht, wie das Wall Street Journal und andere Medien berichten.

Hintergrund der Epstein-Trump-Verbindung

Epstein, der Finanzier, der vor seinem Tod wegen Menschenhandels mit Minderjährigen inhaftiert war, unterhielt in den 1990ern und frühen 2000ern eine Freundschaft mit Trump. Trump behauptet, ihre Verbindung habe vor Epsteins rechtlichen Problemen geendet.

Wechselndes Weißes-Haus-Statement

Die Regierung stufte Berichte zunächst als "Fake News" ein, bevor ein Mitarbeiter gegenüber Reuters zugab, man "bestreite nicht" Trumps Erwähnung. Diese Verweise seien bereits in Bondis Februar-Dokumenten für konservative Influencer enthalten gewesen.

Details der vertraulichen Sitzung

Während eines Mai-Treffens teilte Bondi Trump mit, dass Justizbeamte weitere Veröffentlichungen blockierten, da sie Kinderpornografie und Opferdaten enthielten. Trump willigte ein, ihrem Urteil zu folgen.

Politischer Kurswechsel löst Gegenreaktion aus

Das Treffen markierte eine politische Wende, da Bondi zuvor Transparenz befürwortet hatte. Die Justiz schloss am 7. Juli den Epstein-Fall, was Trumps Anhänger erzürnte.

Öffentliche Meinung und Basisreaktionen

Eine CBS/YouGov-Umfrage zeigt, dass 89% der Amerikaner vollständige Veröffentlichung befürworten. Obwohl Trumps MAGA-Basis Frustration zeigt, bleibt die Unterstützung stark. Trump reichte eine 10-Milliarden-Dollar-Verleumdungsklage gegen das Wall Street Journal ein.

Kongressentwicklungen

Die Resolution des Abgeordneten Ro Khanna zur Aktenfreigabe erhielt 212 demokratische und 10 republikanische Stimmen. Der republikanische Sprecher vertagte den Kongress jedoch vorzeitig und verhinderte die Abstimmung.

Justizministerium befragt Ghislaine Maxwell

Staatsanwälte verhören Epsteins Komplizin Ghislaine Maxwell, die 2021 zu 20 Jahren Haft verurteilt wurde. Das Repräsentantenhaus will sie ebenfalls über mögliche Verbrechen von Epsteins Kontakten befragen.

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