Gefahr einer Flutwelle nach Bergsturz in der Schweiz nimmt ab

Die Gefahr einer Flutwelle nach einem Bergsturz in der Schweiz hat abgenommen, aber Evakuierungswarnungen bleiben bestehen. Ein vermisster Bewohner ist noch nicht gefunden, und die Schutträumung wird aufgrund von Sicherheitsbedenken verzögert.

Gefahr einer Flutwelle nach Bergsturz in der Schweiz nimmt ab
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Die größte Gefahr einer Flutwelle durch einen Bergsturz in der Schweiz ist gebannt. Laut den Schweizer Behörden war die Nacht im betroffenen Gebiet ruhig, und das durch die abgebrochenen Felsbrocken gestaute Flusswasser kann nun abfließen.

Am Mittwoch ereignete sich ein Erdrutsch, als ein Teil der Bergwand abbrach und dabei auch einen Teil eines Gletschers mitriss. Das Dorf Blatten wurde fast vollständig unter Felsbrocken, Eis und Schmelzwasser begraben. Der Schutt blockierte einen Fluss und bildete einen See, der eine Flutwelle hätte auslösen und im Tal zu Überschwemmungen führen können.

Experten zufolge ist die Wahrscheinlichkeit einer Flutwelle geringer geworden, da das Wasser einen Weg durch den Schutt gefunden hat. Da das Wasser allmählich abfließt, ist die Angst vor einem plötzlichen Durchbruch des Stausees geringer geworden. Dennoch müssen die Bewohner der gestern gewarnten Dörfer weiterhin mit einer Evakuierung rechnen.

Ein 60-jähriger Einwohner der Region wird noch immer vermisst. Die Suche nach ihm wurde am Donnerstag eingestellt, da es für die Rettungskräfte zu gefährlich wurde. Insgesamt mussten 365 Menschen ihre Häuser verlassen. Sie wurden rechtzeitig durch ein Detektionssystem gewarnt.

Die Räumung des Schutts ist laut dem regionalen Kommandostab noch nicht möglich, da es immer noch zu gefährlich ist.

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