Eurovision 2026: Wien und Innsbruck im Finale

Wien und Innsbruck in der Endauswahl für Eurovision 2026. ORF-Entscheidung bis August. Mehrere Länder bereits bestätigt.

Eurovision 2026: Wien und Innsbruck im Finale
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Shortlist für Eurovision 2026 Gastgeberstadt

Nach einem wettbewerblichen Bewerbungsverfahren hat der ORF die Endauswahl für die Gastgeberstadt des Eurovision Song Contest 2026 bekannt gegeben. Wien und Innsbruck sind die letzten Kandidaten für die Ausrichtung des größten Musikereignisses Europas im Mai 2026.

Auswahlverfahren

Der ORF startete das Bewerbungsverfahren am 2. Juni 2025 nach dem österreichischen Sieg beim Eurovision 2025. Mehrere Städte hatten zunächst Interesse bekundet, darunter Graz, Linz, Wels und Oberwart. Bis zur Frist am 4. Juli reichten jedoch nur Wien und Innsbruck formelle Bewerbungen ein.

ORF-Direktor Roland Weißmann betonte, dass Veranstaltungsort-Eignung und Flughafenerreichbarkeit entscheidende Kriterien waren. "Wir benötigen Infrastruktur für 10.000+ Besucher täglich und nahtlose internationale Anbindung," so Weißmann.

Die Finalisten

Wien

Wien schlägt die Wiener Stadthalle (Kapazität 16.000) vor, die bereits 2015 den Eurovision beherbergte. Die Hauptstadt verweist auf ihre Erfahrung mit Großveranstaltungen und umfangreiche Hotelinfrastruktur.

Innsbruck

Innsbruck setzt auf die Olympiahalle (Kapazität 10.000), die für die Jugendolympiade 2020 renoviert wurde. Die Tiroler Stadt betont ihre Alpenkulisse und kompakte, fußgängerfreundliche Innenstadt.

Nächste Schritte

Der ORF führt Ende Juli Evaluierungen durch, mit offizieller Bekanntgabe bis 8. August 2025. Die Gewinnerstadt muss nachweisen:

  • Veranstaltungsort mit 10.000+ Plätzen und moderner Broadcast-Infrastruktur
  • 4.000+ Hotelzimmer innerhalb 90 Minuten Fahrtzeit
  • Internationaler Flughafen mit 100+ täglichen Flügen
  • Finanzierungszusage von 20-25 Millionen Euro

Vorläufige Termine: 12./19. Mai (Halbfinale 1), 14./21. Mai (Halbfinale 2), und 16./23. Mai (Finale).

Teilnehmende Länder

Frühe Zusagen kommen aus Albanien (Festivali i Këngës), Dänemark (Dansk Melodi Grand Prix), Finnland (UMK) und Deutschland. Griechenland hat die Teilnahme genehmigt, das Auswahlformat steht aber noch nicht fest.

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