Android beta Play Store App testen

EU-China-EV-Preisdeckel: Globale Handelsregeln 2026

Am 12. Januar 2026 einigten sich EU und China auf einen Preisuntergrenzen-Mechanismus für chinesische EV-Importe, der Zölle bis 35,5 % ersetzt. Erfahren Sie, wie dieser Rahmen den globalen Handel neu gestaltet.

EU-China-EV-Preisdeckel: Globale Handelsregeln 2026
Facebook X LinkedIn Bluesky WhatsApp
de flag en flag es flag fr flag nl flag pt flag

Am 12. Januar 2026 einigten sich die EU und China auf einen bahnbrechenden 'Preisuntergrenzen'-Mechanismus, der Strafzölle von bis zu 35,5 % auf chinesische Elektroautoimporte durch verbindliche Mindestpreise ersetzt. Dieser Rahmen, von Analysten als 'Großer EV-Waffenstillstand' bezeichnet, schafft einen gelenkten Wettbewerb: Chinesische Hersteller wie BYD, SAIC und Geely können weiterhin in Europa verkaufen, während europäische Autobauer vor einem Preisrutsch geschützt werden. Das Abkommen ist der bedeutendste Wandel in der globalen EV-Handelspolitik seit den US-Zöllen von 100 % auf chinesische EVs und hat tiefgreifende Auswirkungen auf die EU-Klimaziele bis 2035, die Positionierung traditioneller Hersteller und die Zukunft des internationalen Handels mit sauberen Technologien.

Hintergrund: Von der Antisubventionsuntersuchung zur Preisuntergrenze

Die EU-Antisubventionsuntersuchung gegen chinesische Elektroautos, eingeleitet im Oktober 2023, endete im Oktober 2024 mit endgültigen Ausgleichszöllen von 7,8 % bis 35,3 % zusätzlich zum Standardzoll von 10 %. BYD traf ein Zoll von 17 %, SAIC von 36,3 %. Doch anstatt eines Handelskriegs einigten sich beide Seiten auf eine Verhandlungslösung. Die