EU-Zölle aus der Vorkriegszeit gelten wieder für ukrainische Agrarexporte

Die vorübergehende Vorzugsbehandlung der EU für ukrainische Agrarexporte endet heute, was Bedenken hinsichtlich unfairen Wettbewerbs bei Landwirten in Nachbarländern aufwirft. Brüssel verhandelt über eine neue Regelung.

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Die vorübergehende Vorzugsbehandlung, die die Ukraine seit der russischen Invasion für den Export von Agrarprodukten hatte, endet heute. Brüssel arbeitet an einer neuen Regelung, die jedoch heikel ist, da Landwirte aus Nachbarländern unfairen Wettbewerb befürchten.

Seit 2022 gab es für Produkte wie Getreide, Hühnchen und Zucker aus der Ukraine keine Einfuhrzölle oder Quoten. Mit dieser Maßnahme wollte die Europäische Union die Wirtschaft der Ukraine ankurbeln. Ukrainische Landwirte konnten ihre Produkte nicht mehr einfach verkaufen, unter anderem weil russische Kriegsschiffe die Exportroute über das Schwarze Meer blockierten.

Das Geld, das die Ukraine mit dem Verkauf von Getreide verdient, ist im Kampf gegen Russland unverzichtbar, sagte die Europäische Kommission damals. Außerdem werden die Einnahmen verwendet, um die ukrainische Armee einsatzbereit zu halten.

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