Transavia France startet Ticket-Weiterverkaufsservice

Transavia France startete einen Ticket-Weiterverkaufsservice, der Passagieren ermöglicht, ungenutzte Flüge über eine spezielle Plattform zu verkaufen. Das System bietet garantierte Verkäufe für beliebte Strecken und 'ausstehenden' Status für andere, mit Zahlungen innerhalb von 72 Stunden. Derzeit auf Transavia France beschränkt, könnte der Service auf andere Air France-KLM-Airlines ausgeweitet werden.

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Neue Plattform für ungenutzte Tickets

Transavia France hat einen innovativen Ticket-Weiterverkaufsservice gestartet, der Passagieren ermöglicht, ungenutzte Flugtickets zu verkaufen. Der in Zusammenarbeit mit dem Technologieunternehmen Fairlyne entwickelte Service bietet Kunden, die Reisepläne stornieren, die Möglichkeit, Kosten zurückzuerhalten.

So funktioniert der Verkaufsprozess

Über resale.transavia.com können Kunden die Ticket-Berechtigung prüfen (fast alle Transavia France-Tickets). Das System zeigt den Weiterverkaufswert an und Nutzer entscheiden über den Verkauf. Bemerkenswerterweise erfolgt die Transaktion innerhalb von Transavias Buchungssystem, was den Weiterverkauf für Käufer unsichtbar macht.

Verkaufskategorien und Zahlung

Die Plattform bietet zwei Verkaufstypen:

  • Garantierter Verkauf: Für beliebte Strecken - Zahlung innerhalb von 72 Stunden
  • Ausstehender Verkauf: Für weniger beliebte Strecken - Benachrichtigung bei erfolgreichem Verkauf

Tickets bleiben bis 12 Stunden vor Abflug verkäuflich und Verkäufer können unverkaufte Tickets zurückziehen.

Betriebliche Einschränkungen

Derzeit müssen alle Passagiere einer Buchung gemeinsam weiterverkauft werden, obwohl einzelne Flugsegmente (Hin-/Rückflug) separat verkauft werden können. Dies bewahrt die Buchungsintegrität bei gleichzeitiger Flexibilität.

Strategische Vorteile und Expansion

Das System nutzt beiden Seiten: Passagiere erhalten Teilkosten zurück, während Transavia Sitze gewinnbringend weiterverkauft. Obwohl derzeit exklusiv für Transavia France (IATA: TO), deuten Airline-Vertreter auf mögliche Expansion zu anderen Air France-KLM-Gruppenfluggesellschaften bei Erfolg hin.

Diese Initiative entspricht dem wachsenden Branchentrend zu flexiblen Tickets und reagiert auf die erhöhte Nachfrage nach anpassbaren Reisevereinbarungen nach der Pandemie.

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