EU beschließt 18. Sanktionspaket gegen Russland nach slowakischem Widerstand

EU überwindet slowakischen Widerstand mit 18. Sanktionspaket gegen russische Banken, Schattenschiffe und Senkung der Ölpreisgrenze auf 47,6$/Barrel.

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Einschneidende Sanktionen Gegen Russische Wirtschaft

Die Europäische Union hat ihr 18. Sanktionspaket gegen Russland trotz anfänglichen Widerstands der Slowakei verabschiedet. EU-Außenchef Josep Borrell bezeichnete die Maßnahmen als „eines der strengsten“ bisher, das hauptsächlich auf die finanziellen Fähigkeiten Russlands abzielt.

Wichtige Finanzielle Einschränkungen

Die Sanktionen richten sich speziell gegen russische Bankinstitute und chinesische Banken, die Sanktionsumgehung ermöglichen. Außerdem strebt die EU an, den Export von Drohnentechnologie nach Russland zu stoppen. Das Paket fügt 105 Schiffe zu seiner „Schattenflotte“-Schwarzen Liste hinzu - alternde Öltanker, die Russland helfen, Beschränkungen zu umgehen. Diese Schiffe sind nun aus EU-Häfen verbannt.

Ölpreisdeckelanpassung

Die EU hat die Ölpreisobergrenze von 60 $ auf 47,6 $ pro Barrel gesenkt, um sie an die aktuellen Marktpreise anzupassen. Dieser Mechanismus verhindert, dass EU-Ölhändler über festgelegte Grenzen für russisches Rohöl zahlen, was sich direkt auf Moskaus Öleinnahmen auswirkt, die etwa ein Drittel der Staatseinnahmen ausmachen.

Slowakische Bedenken Ausgeräumt

Die Slowakei hatte die Sanktionen zunächst wegen unabhängiger Bedenken über den EU-Plan blockiert, russische Gasimporte bis 2028 einzustellen. Das Land suchte verlängerte Gasimportrechte oder finanzielle Entschädigung aus Angst vor wirtschaftlichen Störungen. Obwohl Details unklar bleiben, schlug Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine mögliche Aussetzung des Gasverbots bei extremen Preisspitzen vor.

Russische Reaktion

Kremlsprecher Dmitri Peskow verurteilte die Sanktionen als „unilateral und illegal“, behauptete aber, Russland habe „eine gewisse Immunität“ gegen solche Maßnahmen entwickelt. Moskau erklärte, es werde das Paket analysieren, um die wirtschaftlichen Auswirkungen zu minimieren.

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