Bitvavo-CEO Mark Nuvelstijn legt Amt vorübergehend nieder während Untersuchung zu Privatinvestitionen

Bitvavo-CEO Mark Nuvelstijn legt Amt vorübergehend nieder während interner Untersuchung zu Privatinvestitionen nach Medienanfragen. CFO und CRO übernehmen Leitung während der Prüfung, die mit früherem Anlagebetrugsfall mit erheblichen Verlusten verbunden ist.

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Bitvavo-CEO zieht sich vorübergehend zurück

Mark Nuvelstijn, CEO der Kryptobörse Bitvavo, hat seine Führungsaufgaben vorübergehend ausgesetzt. Dies folgt auf Nachfragen der niederländischen Finanzzeitung FD bezüglich Nuvelstijns privater Investitionstätigkeiten.

Interne Untersuchung läuft

Bitvavo leitete eine interne Untersuchung ein, nachdem FD Fragen zum Privatportfolio des CEOs aufgeworfen hatte. Ein Unternehmenssprecher erklärte, das Ergebnis bleibe ungewiss, während die Situation sorgfältig geprüft werde. Nuvelstijn hat persönliche Rechtsberatung für die Angelegenheit hinzugezogen.

Bitvavo zeigte sich über die Enthüllungen des FD überrascht und teilte Crypto Insiders mit: 'Diese Informationen über Mark Nuvelstijns Privatinvestitionen sind neu für Bitvavo, und wir können deren Richtigkeit derzeit nicht einschätzen.' Das Unternehmen betonte: 'Wir nehmen diese Situation ernst und werden sie detailliert prüfen. Um eine unabhängige Bewertung zu gewährleisten, wird Mark vorübergehend als CEO zurücktreten.'

Führungsübergang

CFO Johan van Olffen und CRO Jeetan Patel übernehmen Nuvelstijns Verantwortlichkeiten während der Untersuchung. Die Dauer bleibt unklar, obwohl Bitvavo auf eine schnelle Lösung hofft.

Zusammenhang mit früherem Skandal

Die Untersuchung steht im Zusammenhang mit früheren Bedenken bezüglich des 'Wunderinvestors' Max R. Crypto Insiders berichtete zuvor über den Betrugsfall der AFM gegen Max R. wegen mutmaßlicher Ponzi-Systeme. Max R. hatte über 25 Millionen Euro von 164 Investoren eingesammelt, darunter Nuvelstijn, der 7,2 Millionen Euro verlor und später 16,5 Millionen Euro Schadenersatz forderte.

Regulatorischer Meilenstein

Diese Entwicklung folgt kurz nach dem Erhalt der entscheidenden MiCA-Lizenz, die EU-weite Geschäfte ermöglicht. Das Unternehmen bezeichnete dies als 'wichtigen Meilenstein' auf dem Weg zur führenden Kryptobörse Europas.

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