Kolumbien Monster Truck Unfall: 3 Tote bei Show in Popayán

Ein Monster-Truck-Unfall bei einer Stuntshow in Popayán tötete drei Menschen, darunter zwei Kinder, und verletzte 40. Mechanischer Defekt vermutet. Fahrerin Sonia Segura stabil. Ermittlungen laufen.

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Monster Truck fährt in Menschenmenge bei Stuntshow in Kolumbien – drei Tote

Ein verheerender Vorfall bei einer Monster-Truck-Show in Popayán, Kolumbien, hat am 3. Mai 2026 drei Todesopfer und mindestens 40 Verletzte gefordert, nachdem ein 1.300 PS starkes Fahrzeug die Kontrolle verlor und in die Zuschauer raste. Die Tragödie ereignete sich während der Veranstaltung 'Monster Truck 2026' am Bulevar Rose. Unter den Toten waren zwei Minderjährige: die 10-jährige Luna Saray Toro Hurtado und Hellen Mariana Velarde Muñoz sowie die 19-jährige María Camila Fierro, eine Studentin der Betriebswirtschaftslehre. Die Fahrerin Sonia Dilma Segura – die einzige Frau in Lateinamerika, die zum Führen von Monster Trucks berechtigt ist – wurde ebenfalls verletzt, befindet sich aber in stabilem Zustand.

Was geschah bei der Monster-Truck-Show in Popayán?

Videomaterial in sozialen Medien zeigt den Monster Truck namens 'La Dragona' bei Stunts auf einer Strecke mit Metallabsperrungen. Nach Überwinden eines Hindernisses versagten die Bremsen, das Fahrzeug beschleunigte unkontrolliert und durchbrach die Barrieren direkt in die Zuschauermenge. Die Einsatzkräfte von Rotem Kreuz, Zivilschutz, Feuerwehr und Polizei eilten zum Unfallort. Die Verletzten wurden in örtliche Krankenhäuser gebracht.

Mechanischer Defekt vermutet

Polizeioberst Julián Castañeda erklärte, dass die vorläufigen Untersuchungen auf einen mechanischen Defekt – insbesondere eine Bremsstörung – als wahrscheinliche Ursache hindeuten. Die Fahrerin Sonia Segura, eine 53-jährige ehemalige Audioproduzentin aus Bogotá, die 2010 mit Monster Trucks begann, konnte das Fahrzeug nicht mehr unter Kontrolle bringen. Sie hat an internationalen Shows in Chile, Peru, Venezuela, Ecuador und Curaçao teilgenommen. Die Sicherheitsvorschriften für Monster Trucks in Kolumbien werden nach diesem Vorfall erneut geprüft. Die Veranstaltung hatte die erforderlichen Genehmigungen, aber Zeugen beschrieben die Barrieren als unzureichend.

Opfer und Reaktion der Gemeinde

Die drei Opfer wurden von den Behörden identifiziert. Luna Saray Toro Hurtado, 10, besuchte die Franziskanerschule in Popayán. Hellen Mariana Velarde Muñoz, ebenfalls minderjährig, starb am Unfallort. María Camila Fierro, 19, studierte Betriebswirtschaftslehre. Bürgermeister Juan Carlos Muñoz Bravo drückte tiefe Trauer aus. Gouverneur Octavio Guzmán kündigte eine vollständige Untersuchung der Sicherheitsprotokolle an. Die kolumbianischen Gesetze zur Veranstaltungssicherheit verlangen Maßnahmen zur Menschenmassenkontrolle, aber Experten argumentieren, dass Monster-Truck-Shows besondere Risiken bergen.

Auswirkungen auf Monster-Truck-Veranstaltungen

Das Unglück in Popayán ist einer der tödlichsten Monster-Truck-Unfälle der letzten Zeit. Im Jahr 2024 gab es einen ähnlichen Vorfall in den USA, als sich ein Rad löste. Der kolumbianische Crash hat internationale Aufmerksamkeit erregt. Die Untersuchung des Monster-Truck-Unfalls wird die Wartungsaufzeichnungen, die Ausbildung der Fahrerin und die Einhaltung lokaler Vorschriften prüfen. Die Behörden haben den Truck für forensische Analysen beschlagnahmt.

Häufig gestellte Fragen

Was verursachte den Monster-Truck-Crash in Popayán?

Vorläufige Untersuchungen deuten auf einen Bremsdefekt hin, der dazu führte, dass das Fahrzeug unkontrolliert beschleunigte.

Wer fuhr den Monster Truck?

Die Fahrerin war Sonia Dilma Segura, 53, die einzige weibliche Monster-Truck-Pilotin in Lateinamerika. Sie wurde verletzt, ist aber stabil.

Wie viele Menschen starben und wurden verletzt?

Drei Menschen starben, darunter zwei Minderjährige und eine 19-Jährige. Mindestens 40 weitere wurden verletzt.

Wo fand der Unfall statt?

Am Bulevar Rose in Popayán, Kolumbien, während der Veranstaltung 'Monster Truck 2026'.

Welche Sicherheitsmaßnahmen gab es?

Es gab Metallabsperrungen, Genehmigungen und eine Haftpflichtversicherung. Die Barrieren versagten jedoch. Die Untersuchung läuft.

Quellen

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