Verdächtiger nach tödlichem Unfall von Fauja Singh festgenommen

Die indische Polizei hat einen Fahrer wegen eines hit-and-run-Unfalls festgenommen, bei dem der 114-jährige Marathonläufer Fauja Singh ums Leben kam. Der Sikh-Athlet, bekannt als Turbaned Tornado, war ein Pionier in Altersgruppen-Laufrekorden trotz nicht verifizierbarer Geburtsdokumente.

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Verdächtiger nach tödlichem Unfall von Fauja Singh festgenommen

Die indische Polizei hat einen 26-jährigen Mann wegen eines hit-and-run-Unfalls festgenommen, bei dem Fauja Singh, der als ältester Marathonläufer der Welt im Alter von 114 Jahren anerkannt war, ums Leben kam. Der Vorfall ereignete sich in Punjab, als Singh von einem SUV angefahren wurde, während er am Sonntag eine Straße überquerte. Er erlag seinen Verletzungen am folgenden Tag.

Details der Ermittlungen

Die Behörden bestätigten, dass der Verdächtige mit hoher Geschwindigkeit in einem Fortuner SUV unterwegs war. Zeugen berichteten, dass Singh bei dem Aufprall 1,5-2 Meter in die Luft geschleudert wurde. Die Polizei beschlagnahmte das Fahrzeug und erklärte, dass Singh bei rechtzeitiger medizinischer Hilfe möglicherweise hätte überleben können. Anklagen sind in Vorbereitung, während die Ermittler die rechtlichen Schritte festlegen.

Das Leben des Turbaned Tornado

Singh erlangte weltweite Bekanntheit als erster Hundertjähriger, der einen kompletten Marathon absolvierte (Toronto 2011), obwohl seine Rekorde aufgrund fehlender Geburtsdokumente offiziell nicht anerkannt wurden. Sein charakteristischer Turban während der Rennen brachte ihm den Spitznamen 'Turbaned Tornado' ein. Bemerkenswert ist, dass er erst im Alter von 83 Jahren mit dem Laufen begann, um mit der Trauer nach dem Tod seines Sohnes umzugehen. Danach lief er täglich 16 km bis zu seinem Tod.

Ein bleibendes Vermächtnis

Singh, der 1911 in Punjab geboren wurde, überwand in seiner Jugend Mobilitätsprobleme und arbeitete als Bauer, bevor er in den 90er Jahren nach London zog. Seine Adidas-Kampagne 2004 neben Muhammad Ali und seine Rolle als Fackelträger bei den Olympischen Spielen 2012 festigten seinen inspirierenden Status. Seine Laufgruppe, Sikhs In The City, kündigte Gedenkveranstaltungen in Ilford an, um sein Vermächtnis zu ehren.

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