Geökonomie als Toprisiko 2026: Lieferketten im Wandel

WEF 2026 stuft geökonomische Konfrontation als Top-Risiko ein. US-Zölle stiegen von 2,4% auf ~22%, 165 Mrd. $ Handelsumlenkung. Lieferketten verlagern sich, 2% globaler Output-Verlust droht. Jetzt lesen.

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Der Global Risks Report 2026 des Weltwirtschaftsforums (WEF) hat die geökonomische Konfrontation erstmals als das größte globale Risiko eingestuft – ein fundamentaler Wandel der internationalen Beziehungen. Während die USA, China und die EU Zölle, Exportkontrollen und Sanktionen in beispiellosem Ausmaß einsetzen, durchlaufen globale Lieferketten die dramatischste Neuordnung seit dem Ende des Kalten Krieges. Die effektiven US-Zollsätze stiegen von 2,4% Anfang 2024 auf etwa 22% und pendelten sich Mitte 2026 bei rund 12% ein – die höchsten Werte seit den 1940er Jahren. Seit 2020 wurden weltweit über 18.000 diskriminierende Handelsmaßnahmen eingeführt.

Der WEF Global Risks Report 2026: Eine neue Ära der Konfrontation

Der im Januar 2026 veröffentlichte WEF-Bericht basiert auf Einsichten von über 1.300 Experten. Erstmals rangiert die geökonomische Konfrontation – der strategische Einsatz von Handelsbarrieren, Finanzsanktionen und Technologiebeschränkungen – als wahrscheinlichster Auslöser einer globalen Krise. 68% der Experten erwarten eine multipolare oder fragmentierte Weltordnung. Die WEF Global Risks 2026US tariff escalation 2026friendshoring vs nearshoring debatesupply chain resilience strategies 2026