Sicherheits-App Tea gehackt: 13.000 Ausweise geleakt

Die Sicherheits-App Tea erlitt ein Datenleck von 13.000 Ausweisen und 75.000 Fotos. Hacker erbeuteten Nachrichten und Daten von Nutzern vor 2024. Die schnell wachsende App steht trotz Schutzmission in der Kritik.

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Schwerer Sicherheitsvorfall bei Schutz-App

Die beliebte Frauensicherheits-App Tea erlitt am Wochenende einen schweren Datenleck, bei dem 13.000 Nutzerselfies und Ausweisdokumente veröffentlicht wurden. Hacker erlangten Zugriff auf über 75.000 Fotos, darunter normalerweise geschützte private Bilder.

Umfang des Angriffs

Laut Tea auf Instagram betraf der Vorfall Daten von Nutzern, die sich vor Februar 2024 registriert hatten. Die Hacker erbeuteten Direktnachrichten, Kommentare und Beiträge. Kompromittierte Daten erschienen auf X und 4Chan.

Zweck und Funktion der App

Tea ermöglicht Frauen, anonym Informationen über Dating-Partner zu teilen und vor gefährlichen Personen, verheirateten Männern oder Straftätern zu warnen. Gründer Sean Cook entwickelte die App nach negativen Dating-Erfahrungen seiner Mutter.

Sicherheitsmaßnahmen und Einschränkungen

Die Frauen-exklusive Plattform blockiert Screenshots und erfordert Foto-Verifizierung. Tea spendet 10% der Gewinne an die Nationale Hilfsstelle für häusliche Gewalt. Die App ist in den Niederlanden nicht verfügbar.

Schnelles Wachstum und Kontroverse

Seit dem Start 2022 stieg Tea zur Top-App in den USA mit über 4,6 Millionen Nutzern auf. Allein letzte Woche gingen 2,5 Millionen Registrierungen ein. Die App steht jedoch in der Kritik wegen Datenschutzverletzungen und Fehlinformationen.

Laufende Folgen

Ein Cybersicherheitsunternehmen sichert die Daten. Tea behauptet, Nutzer müssten nichts unternehmen. Eine Google Map zeigt angeblich betroffene Nutzer, doch die Genauigkeit ist unbestätigt. Der Hack folgte Aufrufen auf 4Chan.

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