Bootsunglück vor Sumatra: Elf Vermisste

Elf Vermisste nach Bootsunglück vor Sumatra. Sieben Überlebende gerettet, Suche durch schlechtes Wetter behindert.

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Rettungsaktion nach Bootsunglück vor Sumatra

Ein Passagierboot mit 18 Menschen ist vor den Mentawai-Inseln in West-Sumatra gekentert. Sieben Passagiere wurden gerettet, während Rettungskräfte noch nach elf Vermissten suchen.

Details zum Vorfall

Das Schiff war auf dem Weg von Sikakap nach Tuapejat, als es gegen 11:00 Uhr Ortszeit in schweres Wetter geriet. Etwa 15 Seemeilen vor der Küste kenterte das Boot. Die meisten Passagiere waren Regierungsangestellte auf Dienstreise.

Rettungseinsätze

Die indonesische Küstenwache (Bakamla) hat zwei Patrouillenboote und Dutzende Rettungskräfte eingesetzt. Die Suche wird durch anhaltendes schlechtes Wetter und 3 Meter hohe Wellen erschwert. Hubschrauber stehen bereit, können aber wegen schlechter Sicht nicht starten.

Herausforderungen der maritimen Sicherheit

Dieser Vorfall unterstreicht die Sicherheitsprobleme im riesigen indonesischen Archipel. Mit über 17.000 Inseln sind Fähren unverzichtbar, doch Unfälle sind häufig aufgrund alternder Flotten, Überfüllung und unberechenbaren Wetters. Die Bakamla koordiniert die maritimen Sicherheitsbemühungen.

Ähnliche jüngste Vorfälle

Letzten Monat kenterte eine Fähre vor Bali mit 65 Menschen an Bord, wobei 18 Tote und 17 Vermisste zu beklagen waren. Behörden kündigten schärfere Sicherheitsvorschriften an.

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