Rotes Meer: Huthi-Angriffe eskalieren Handelskonflikt

Huthi-Angriffe im Roten Meer stören 2025 den Welthandel. Der Konflikt mit Iran-unterstützten Rebellen hat weitreichende regionale Folgen.

Rotes Meer: Huthi-Angriffe eskalieren Handelskonflikt
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Einführung

Angriffe der Huthi-Rebellen im Roten Meer haben sich 2025 verschärft und bedrohen eine der weltweit wichtigsten Schifffahrtsrouten. Die Vorfälle stören den Welthandel und erhöhen die regionalen Sicherheitsrisiken.

Wer sind die Huthis?

Die vom Iran unterstützten Rebellen kontrollieren Nordjemen. Seit November 2023 greifen sie Schiffe aus Protest gegen Israels Gaza-Politik an. Zu ihren Taktiken gehören Drohnen, Raketen und Kaperungen wie die der Galaxy Leader.

Eskalation 2025

Die Angriffe erreichten neue Dimensionen:

  • 6. Juli: Griechische Tutor nach Drohnenangriff gesunken
  • 8. Juli: Drei Tote bei Angriff auf liberianisches Schiff
  • 16. Juli: 750 Tonnen iranische Waffen abgefangen
  • 28. Juli: Entführung von 10 Seeleuten nach Untergang

Trotz US- und britischer Gegenangriffe kündigte Huthi-Führer Mohammed al-Bukhaiti weitere Attacken an.

Folgen für Welthandel

15% des Welthandels passiert das Rote Meer. Firmen wie Maersk umfahren nun Afrika, was 10-14 Tage längere Reisen und 15-20% höhere Kosten bedeutet. Die Suezkanal-Einnahmen sanken um 50%, weshalb Ägypten Rabatte anbietet.

Regionale Sicherheit

Mehrere Akteure sind beteiligt:

  • US- und britische Verteidigungsoperationen
  • Iranische Waffenlieferungen
  • Saudische Vermittlungsbemühungen
  • Israelische Angriffe auf Jemen

Ein angeblicher Laserangriff Chinas auf ein deutsches Flugzeug im Juli 2025 verschärfte die Lage.

Ausblick

Ohne Gaza-Waffenruhe drohen Huthis mit "Phase 4"-Eskalation. US-Verteidigungsminister Lloyd Austin betonte: "Wir schützen Handelsrouten, setzen aber auf Diplomatie." Unterdessen leiden 21,6 Millionen Jemeniten unter der weltweit schlimmsten humanitären Krise.

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