
Rechtsstreit um KI-Trainingsdaten
Eine Koalition von bildenden Künstlern und Creatorn hat eine wegweisende Class-Action-Klage gegen mehrere große KI-Unternehmen eingereicht. Sie werfen diesen Unternehmen massive Urheberrechtsverletzungen vor, weil sie ihre kreativen Werke ohne Genehmigung zum Training generativer KI-Modelle verwendet haben.
Die Kernvorwürfe
Die Kläger behaupten, dass KI-Unternehmen including OpenAI, Stability AI und Midjourney systematisch Millionen urheberrechtlich geschützter Bilder aus dem Internet gescrapt haben, ohne angemessene Lizenzen oder Vergütung für Künstler zu erhalten.
Fair-Use-Verteidigung Angefochten
KI-Unternehmen verteidigen ihre Praktiken typischerweise unter der "Fair-Use"-Doktrin des Urheberrechts und argumentieren, dass das Training von KI-Modellen an öffentlich verfügbaren Daten transformative Nutzung darstellt. Künstler entgegnen, dass die KI-Systeme im Wesentlichen kommerzielle Produkte schaffen, die direkt mit menschlichen Creatorn konkurrieren.
Branchenweite Auswirkungen
Der Fall könnte entscheidende Präzedenzfälle dafür schaffen, wie Urheberrecht auf KI-Training anzuwenden ist. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass das Ergebnis bestimmen könnte, ob KI-Unternehmen Lizenzen für Trainingsdaten erwerben müssen.
Hohe Finanzielle Einsätze
Die Klage fordert sowohl Schadensersatz als auch einstweilige Maßnahmen, die KI-Unternehmen verpflichten würden, rechtsverletzende Inhalte aus ihren Trainingsdatensätzen zu entfernen. Angesichts des Ausmaßes der mutmaßlichen Verletzung könnten potenzielle Schadensersatzleistungen Milliarden Dollar betragen.
Nächste Schritte
Die Beklagten haben 30 Tage Zeit, auf die Klage zu reagieren, wonach das Gericht einen Zeitplan für Discovery und mögliche Anträge festlegen wird. Rechtliche Beobachter erwarten, dass dieser Fall eventually höhere Gerichte erreichen wird.